Stilvoll-elegant und multifunktional

Fritz Schlecht/SHL gestaltet die neue Convertible Suite im Kempinski Hotel Airport München

Das Kempinski Hotel am Flughafen München ist ein vitaler Ort und gestalterisches Schmuckstück am Erdinger Moos. Geplant von Stararchitekt Helmut Jahn und fertiggestellt im Mai 1994, passt es sich exakt zwischen die beiden Terminals des Airports ein. Hier sind Ambiente und Abenteuer des Reisens spürbar, hier verschwinden Raumgrenzen durch gläserne Wände, die den Blick freigeben auf das geschäftige Treiben am Flughafen. Das gläserne Atrium, die Terrasse und der Garten sind spannungsreicher Schauplatz von Raum, Landschaft und Licht.

Im Innern bieten die 389 Zimmer und Suiten großzügigen Komfort und eine Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit – ideale Orte für Entspannung und Rückzug an einem der turbulentesten Orte Münchens. Vor dem Abflug, bei der Zwischenlandung oder dem Business-Meeting. Zeitlos elegant, zurückhaltend in der Ästhetik und stilvoll in der Wahl der Farben und Materialien zeigt sich das Interior Design.

Für die multifunktionalen Suiten entwarfen die Innenarchitekten von Fritz Schlecht/SHL ein durchdachtes Konzept, angepasst an die unterschiedlichen Ansprüche der vielfältigen Raumnutzung. Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich die Suite von einem gemütlichen und opulenten Schlafzimmer in einen Konferenzraum mit moderner Technik und eigener Teeküche. Für das Bett entwickelten die Spezialisten für Objekteinrichtung eigens einen speziellen Klappmechanismus. Aufeinander abgestimmte Naturtöne ergeben ein harmonisches Bild, das das Auge entspannen lässt: Räuchereiche kombiniert mit cremefarbenen Oberflächen, warmgrauen Stoffen und einem Veloursteppich in feinen Braunnuancen. Die in die Einbauten integrierte LED-Beleuchtung spendet warmes Licht für eine behagliche Atmosphäre, gibt aber zugleich genug Helligkeit für konzentriertes Arbeiten. Ausgesuchte Original-Kunstwerke runden das edle Ambiente ab.

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Einladend und kommunikationsfördernd: Das Rathaus in Bad Aibling

Als neues Zentrum des städtischen Lebens schufen Behnisch Architekten das Rathaus im oberbayerischen Bad Aibling mit dem angrenzenden Marienplatz. Der ursprüngliche Bau aus den siebziger Jahren wurde bis auf die Kellerdecke abgetragen und durch einen geradlinigen, modernen Neubau mit auffälliger, holzvertäfelter Fassade ersetzt.

Der helle Granit des Vorplatzes zieht sich als öffentlicher Weg bis ins Gebäudeinnere. Seine Fortsetzung findet er im mehrgeschossigen Atrium, das die unterschiedlichen Nutzungen des Rathauses als fließendes Raumkontinuum für Begegnungen verbindet. Bürgerservice, Stadtbücherei, Trauzimmer, Büroräume und Sitzungssäle gliedern sich auf den einzelnen Etagen daran. Zugleich flutet das Atrium mit seinen Oberlichtbändern das Gebäude mit Tageslicht. Eine freundliche und einladende Atmosphäre entsteht.

Die skulpturale Atriumwand an der Nordseite setzt sich zu Theken, Brüstungen und Sitzbänken fort – und gestaltet die Lobby als kommunikativen Ort der Begegnung. Möbel, Bodenbeläge und partielle Wandanstriche setzen frische Farbakzente im Interieur, indem ansonsten Weiß und Grautöne dominieren. Die Einrichtung – von den Sitzbänken, Einbauschränken, Tischen und Theken bis hin zu Raumtrennern, Waschtischen, Küchen und dem Trauzimmer – stammt aus den Produktionshallen von Fritz Schlecht/SHL in Altensteig. Individuell gestaltet, wertig in den Materialien und präzise in der Verarbeitung.

Projekt: Rathaus Bad Aibling
Architektur & Innenarchitektur: Behnisch Architekten, München
Einrichtung: Fritz Schlecht/SHL, Altensteig

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