Zurück in die Zukunft: Neues Lebensgefühl im Seniorenzentrum Stockach

Modernes Interior Design und Pflegeheim – das muss kein Widerspruch sein, wie das Seniorenzentrum Stockach am Bodensee zeigt. Fritz Schlecht/SHL hat dafür eine Einrichtung entworfen, die Spaß macht und exakt zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse der Bewohner, Besucher und Mitarbeiter.

Gleich im Empfang wird deutlich: Dieses Haus ist modern und zukunftsgerichtet, was das Konzept und die Einrichtung angeht. Klare Linien bestimmen das Möbeldesign, frisches Grün setzt markante Akzente. Das „Rock & Roll Café“ ist ein schwungvoller Treffpunkt für alle Generationen, gestaltet ganz im Stil der Rockin‘ Fifties. Geschwungene rote Lederstühle und eine großzügige Sitzbank mit hoher Rückenlehne, beides auf dem Untergrund eines klassischen Schachbrett-Fliesenbodens, versetzen die Gäste direkt zurück in die Jugendjahre der Bewohner.

Gemütlich wird‘s in den Wohnbereichen. Hier haben die Innenarchitekten von
Fritz Schlecht/SHL die Einrichtungstrends der Siebziger- und Achtzigerjahre aufgegriffen, die das Gefühl von Zuhause ins Seniorenheim holen. Eiche-Optik und farbig abgesetzte Polsterbezüge prägen das Interieur, bequeme Ohrensessel sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in der Kaminecke. Für jede Wohngruppe hat Fritz Schlecht/SHL Farben und Dessins leicht abgewandelt, um den Bewohnern die Orientierung zu erleichtern – wichtig besonders bei Menschen mit Demenz.

Komfortabel und modern gestaltet sind auch die Bewohnerzimmer. Hell und geräumig, mit Niederflurbett, praktischen Einbaumöbeln und behindertengerechtem Badezimmer sorgen sie dafür, dass sich die Bewohner rundum wohlfühlen. Praktisch für die Mitarbeiter: pflegeleichte Oberflächen, schmutzabweisende und hygienische Stoffe sowie die hohe Strapazierfähigkeit und Qualität der Möbel. Das erleichtert Arbeitsabläufe und sichert langfristig die Wirtschaftlichkeit des Hauses.

Projekt: Seniorenzentrum Stockach
Bauherr: Hegau Bodensee Diakonie gGmbH, Stockach
Architektur: Planungsgesellschaft Stahl Denninger, Tübingen
Innenarchitektur, Objektmöbel: Fritz Schlecht/SHL, Altensteig

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Ihre Räume in 3D-Echtrealisierung

Nutzen Sie unsere Planungskompetenz in der Ausstellung | Ideenwelt

Verschiedene Perspektiven, unterschiedliche Ansichten, ausgewählte Farbstimmungen: Mit unserer 3D-Raumsimulation in der neuen Ausstellung | Ideenwelt erleben Sie Ihre Räume hautnah, noch bevor sie Realität sind. Mittels 3D-Brille verwandelt sich das Innere des Präsentationskubus‘ im Handumdrehen in eine Hotelsuite, eine Lobby, ein Bewohner- oder Dienstzimmer. Wir zeigen Ihnen, wie die geplante Einrichtung im Raum wirkt und wie durchdachte, auf unterschiedliche Nutzenaspekte zugeschnittene Farbkompositionen die Atmosphäre verändern und die Stimmung beeinflussen – von entspannend bis anregend, von traumhaft bis inspirierend, von erfrischend bis wärmend.

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Den Erfolg von morgen sichern

Mit einer Rückschau auf das in den vergangenen zwölf Monaten Geleistete haben wir das Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen. Auf der Weihnachtsfeier gab der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Schlecht auch einen Ausblick auf spannende Entwicklungen und Projekte, die Fritz Schlecht/SHL im kommenden Jahr erwarten.

Eine besondere Herausforderung im zurückliegenden Jahr war für uns die Fertigstellung der neuen Ausstellung/Ideenwelt am Unternehmenssitz in Garrweiler. Im Zuge der Erweiterung der Produktionshallen haben wir eine neue Ausstellungsfläche von 1.400 Quadratmetern geschaffen, die bis Anfang kommenden Jahres vollständig mit Leben gefüllt sein soll. „Mit dieser und weiteren Investitionen in sämtlichen Unternehmensbereichen – von der Weiterbildung der Mitarbeiter bis hin zur Prozessoptimierung und Modernisierungen in der Produktion – sichern wir den Erfolg von morgen“, sagte Ralf Schlecht, der gemeinsam mit seinem Bruder Hubert das Unternehmen in zweiter Generation leitet. Das gewohnt hohe Qualitätsniveau auch in Zukunft zu halten und noch zu verbessern ist das oberste Ziel von Fritz Schlecht/SHL.

Dafür ist es besonders wichtig, dass „alle Rädchen im Unternehmen reibungslos ineinander greifen: Vertrieb, Innenarchitektur, Produktion, Logistik und Montage müssen auch künftig fest Hand in Hand zusammenarbeiten, um den Kunden das beste Ergebnis zu liefern“, so Ralf Schlecht. Anspruchsvoll in Design und Architektur zeugen erstklassige Projekte von Kompetenz und Vertrauen in die Qualität der Produkte und Dienstleistungen von Fritz Schlecht/SHL. So etwa die Realisierung des Bora HotSpaResorts in Radolfzell in Zusammenarbeit mit dem renommierten Architekturbüro Biquadra oder das vor einigen Tagen eröffnete Best Western Hotel Bremerhaven. Auch im Bereich der sozialen Einrichtungen sind funktional und gestalterisch wegweisende Interieurs verwirklicht worden, darunter das neue Seniorenzentrum Garatshausen und der Neubau des Stadthauses der Bruderhaus Diakonie in Reutlingen. Aktuell wird in den Produktionshallen in Garrweiler unter anderem die Hotelzimmereinrichtung der neuen Sparkassenakademie des Sparkassenverbandes Baden Württemberg in Stuttgart gefertigt.

Von links nach rechts: Ralf Schlecht, Alfred Kopp, Ulrike Alber, Michael Ziefle, Angelika Pfülb, Hubert Schlecht, Fritz Schlecht

Von links nach rechts: Ralf Schlecht, Alfred Kopp, Ulrike Alber, Michael Ziefle, Angelika Pfülb, Hubert Schlecht, Fritz Schlecht

„Die Basis des Erfolgs von Fritz Schlecht/SHL sind und bleiben unsere Mitarbeiter“, betonte Ralf Schlecht. Knapp 70 sind es mittlerweile – kontinuierlich ist die Belegschaft gewachsen, seit Seniorchef Fritz Schlecht 1968 seine kleine Schreinerei in Altensteig gegründet hat. „Ihnen allen gilt unser besonderer Dank“, so Ralf Schlecht. Entsprechend wurden auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiter für ihre herausragenden Leistungen und ihre Firmentreue geehrt: Seit stolzen 40 Jahren ist Alfred Kopp bei Fritz Schlecht/SHL in der Produktion im Bereich CNC-Maschinen tätig; Michael Ziefle bringt sein Wissen seit zehn Jahren in der Arbeitsvorbereitung ein. Für ihr langjähriges Engagement dankte die Geschäftsleitung Ulrike Alber und Vertriebspartnerin Angelika Pfülb, die Mitte kommenden Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wird. „Ein spannendes, bewegtes und erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Gemeinsam haben wir die Weichen für künftigen Erfolg gestellt“, schloss Ralf Schlecht seine traditionelle Weihnachtsansprache.

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Lebensnah und familiär: Das Haus am Fliednerplatz der Nieder-Ramstädter Diakonie in Mühltal

Im Herzen von Nieder-Ramstadt entsteht ein neuer Stadtteil, der Leben, Wohnen und Arbeiten verbindet. Der zentrale Fliednerplatz mit seinen vielfältigen Wohn- und Dienstleistungsangeboten ist ein vitaler Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt. Hier bietet das Haus am Fliednerplatz ein modernes und wohnliches Zuhause für ältere und pflegebedürftige Menschen – in attraktiver Lage, in unmittelbarer Nähe zu Geschäften, Cafés und dem malerischen Park rund um die Lazaruskirche, der zum Spazieren und Verweilen einlädt. Ein durchdachtes Farbkonzept und die wertige Möblierung der Zimmer, Gemeinschaftsräume und Bäder – entworfen und gefertigt von Fritz Schlecht/SHL – macht die Einrichtung der Nieder-Ramstädter Diakonie zu einer Seniorenresidenz mit besonderer Lebensqualität.

Im ersten Pflegeheim Mühltals leben die Menschen im innovativen Hausgemeinschaftsmodell zusammen: Jeweils zwölf Personen bilden eine Hausgemeinschaft, die über eine große, offene Küche  sowie einladende Wohn-, Ess- und Aufenthaltsbereiche zur gemeinsamen Nutzung verfügt.  So entsteht eine gemütliche Atmosphäre mit dem Gefühl von Zuhause. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, sich unterhalten und ausgetauscht. Offene Strukturen und gut überschaubare Räume fördern den Kontakt und werden zugleich dem Bewegungsdrang von Menschen mit Demenz gerecht. Das helle Holz der Einrichtung kontrastiert mit Bezugsstoffen in frischen, kräftigen Farben, von Rot über Blau bis hin zu frühlingshaftem Grün und Gelb. Dabei dominiert jeweils eine Farbe in jeder Wohngruppe. Der Wiedererkennungseffekt dient der besseren Orientierung der Bewohner und schafft ein vertrautes Gefühl.

Keines der zwölf Einzel- und Paarzimmer der Hausgemeinschaften gleicht in Zuschnitt und Ausblick dem anderen. Jedes verfügt jedoch über ein eigenes, barrierefreies Wohlfühlbad und eine Einrichtung, die höchsten Komfort und beste Funktionalität bietet – und mit seiner modernen und wohnlichen Anmutung überzeugt.

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Mehr Lebensqualität durch die richtige Farbgestaltung

Wie sollten Seniorenresidenzen und Kliniken farblich gestaltet sein, damit Menschen sich wohlfühlen, damit Zufriedenheit, Heilung und Genesung gefördert werden? Im dritten Teil des Interviews gibt Farb- und Trendexperte Prof. Axel Venn Antworten und praktische Tipps rund um die Einrichtungsgestaltung von Pflegeheimen, Krankenhäusern und Seniorendomizilen.

Erster Teil des Interviews: Die Welt sinnvoll bunter gestalten
Zweiter Teil des Interviews: Farben schaffen Wohlfühlatmosphäre in Hotels

Farben der Gesundheit, Pflegeheimeinrichtung, Einrichtung Seniorenwohnheim

City-Residenz Unna: Seniorengerecht eingerichtet von Fritz Schlecht/SHL
http://goo.gl/T18zbK

Herr Professor Venn, worauf sollte bei der Farbgestaltung von Pflegeheimen besonders geachtet werden?

Hier sollten Farben in der Tat pflegerische Eignung besitzen. Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Auf einen Nenner gebracht sind es sanfte, eher warme Farben und ein pastelliges Sorbet, die aber, je nach Blickrichtung, mit ein paar kühlen Farben gut kombiniert werden müssen. Also beispielsweise ein sanftes Himmelblau oder ein Lichtgrau und daneben wärmere Naturtöne.

Gibt es bei der Farbwahrnehmung einen Unterschied zwischen alten und jungen Menschen?

Das ist eine schöne Frage. Den gibt es natürlich. Aber den Alten gefällt nur das, was den Jungen gefällt. Denn das Vorbild der Alten sind nicht die Alten, die mögen sie gar nicht, sondern das ist die Generation danach. Natürlich lässt bei den alten Leuten die Wahrnehmung etwas nach, daher mögen sie kräftigere Farben. Die Musik muss auch etwas lauter sein. Alle empfindungsorientierten Merkmale benötigen mehr Power.

Spielt der Zeitgeist einer Generation eine Rolle?

Stets sind es die großen Epochen, die uns begleiten. Der kulturelle und historische Konsens sowie der individuelle Status spielen eine wichtige Rolle. Die Zeit der Sozialisierung zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr prägt uns mehr als jede Zeit danach.Natürlich kann man von Pflegeheimen nicht erwarten, dass sie sich flexibel in der Farbgestaltung den Bewohnern oder den Besuchern individuell anpassen. Das wäre wirklich zu teuer. Dafür kann man aber wunderbar mit Dekorationsartikeln wie Kissen, Decken oder Bildern viel Individualität schaffen.

Helfen die Farbkonzepte von Pflegeheimen auch gleichzeitig dem Pflegepersonal, die intensive Arbeit leichter zu meistern?

Ja, das ist ein wesentliches Merkmal. Die Menschen sind viel zufriedener. In einer schönen Umgebung lässt es sich immer besser arbeiten und leben als in einer noch so charmanten Polizeikaserne.

In welchen Farben sollte das idealtypische Pflegezimmer einer Demenzstation gestaltet werden?

Ohne Gestaltungen, die chaotisch sind. Rund und sanft. Aber dennoch so, dass sich die Farben und Muster voneinander trennen. Keine scharfen Ecken, keine spitzen Winkel. Genügend Licht ist wichtig, genügend haptische Qualität und Strukturierungen. Möbel, Kissen, Decken müssen etwas zum Anfassen sein. Die gesamten Sinne müssen angesprochen werden. Deshalb sollte nicht mit glatten Flächen gearbeitet werden, sondern Wände und Möbel sollten strukturierte Oberflächen haben. Immer eher rund und amorph als gradlinig, eckig, spitz und linear. Auch der Boden muss freundlich gestaltet sein, eher dunkel als hell, mit sanften grau-braunen oder grau-roten Tönen.

Welches Farbkonzept würden Sie einem Pflegeheim ans Herz legen, um auch den Besuchern einen vertrauenserweckenden und behaglichen Empfang zu bereiten?

Wie das eigene Wohnzimmer. Das ist die beste Rezeptur. Die besten Kneipen, die besten Restaurants sind ausnahmslos diejenigen, die aussehen wie das eigene Wohnzimmer.

Gelten die Farbkonzepte für Pflegeheime genauso für Krankenhäuser? Oder gibt es Unterschiede?

Die sind sehr ähnlich. In Pflegeheimen ist man natürlich länger, da muss der Individualitätsbezug größer sein. Man sollte neue Bilder aufhängen und vielleicht den alten gegen einen neuen, bequemeren Stuhl austauschen. In Pflegeheimen ist die Rezeptur nicht so fix, denn sie muss individuell anpassbar sein.

Warum wird in so vielen Krankenhäusern auf die therapeutische Wirkung von Farben offensichtlich verzichtet?

Es scheitert weniger am Können als am Wollen. Ich bin noch nicht ganz dahintergekommen. Ich glaube, da gibt es kein Freund-Freund-Verhältnis von Krankenhausbetreibern oder Verwaltungen, auch häufig nicht von Pflegekräften und Ärzten. Sondern da ist eher ein geschäftsmäßiges, einseitiges Interesse an Effektivität auszumachen als an wahrhaftiger Fürsorge.

Wie könnten die Krankenzimmer zielführender im Sinne des Heilungserfolgs gestaltet werden?

Indem man sie ganz einfach menschlicher gestaltet. Freundliche Farben, menschenzugewandt. Das ist eigentlich ganz einfach, da gibt es vielfältige Rezepturen. Wir haben sie dargestellt! Wir müssen lernen, dem ewigen Diktat der Nutzenoptimierer eine Gegenposition, einen Imperativ zu mehr Menschlichkeit zu postulieren.

Gibt es einen Unterschied zwischen verschiedenen Diagnosen und/oder Stationen?

Männer würden es nicht so gut finden, wenn man sie in eine rosa Abteilung bettet. Frauen dagegen mögen floral Farbgestaltungen. Bei Männern darf es schon etwas sachlicher sein. Nur nicht zu sachlich – ein wenig sonnig getönte Farben mögen sie auch. Ich würde also vor allem zwischen den Farbvorlieben von Männern und Frauen unterscheiden, nicht zwischen verschiedenen Krankheitssymptomen.

Letzte Frage: Was dürfen wir in näherer Zukunft von Ihnen erwarten? Planen Sie weitere Projekte, zu denen wir sie dann befragen dürfen?

Vor Kurzem ist das Planungshandbuch „Farben der Hotels“ (Callwey Verlag, 79,- Euro) erschienen, ein wissenschaftlich fundiertes Fachbuch für die wirkungsvolle Farbgestaltung in Hotels. Dann bin ich an einem sehr spannenden Projekt dran: „Farben der Büros“. Da geht es um die Humanfunktion und Ergonomie der Farben, aber auch um Farbe als kommunikatives, emotionales und soziales Phänomen.

Wir danken Herrn Professor Venn ganz herzlich für das Interview.
– die einrichtungsblog-Redaktion

 

Prof. Axel Venn

Prof. Axel Venn

Axel Venn ist Professor für Farbgestaltung und Trendscouting an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Seit Jahren arbeitet der in Berlin lebende Autor über und mit Farbe und genießt internationales Renommee als Farb-, Trend- und Ästhetikberater. Er wurde mit verschiedenen Designpreisen ausgezeichnet und hat bereits zahlreiche Titel zum Thema Farbe veröffentlicht. Gemeinsam mit Janina Venn-Rosky hat er die wissenschaftliche Studie zu diesem Buch entwickelt und ausgewertet.

 

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Die Welt sinnvoll bunter gestalten

Prof. Axel Venn

Prof. Axel Venn

„Wir müssen uns nicht immer weiter entreichern, also puristischer und noch puristischer werden, sondern wir sollten unsere Sinne bereichern,“ sagt Axel Venn, Professor für Farbgestaltung und Autor des Buches „Farben der Gesundheit – Colours of Health & Care“. Im ersten Teil des Interviews mit der Einrichtungsblog Redaktion erläutert er die Hintergründe und Bedeutung des Projekts Farben der Gesundheit, auf dessen Grundlage auch Fritz Schlecht/SHL ganzheitliche Einrichtungskonzepte entwirft. Erfahren Sie, wie Ihr Zuhause idealerweise gestaltet sein sollte, um Ihr Wohlbefinden zu steigern.

 

Guten Tag Herr Venn. Sie sind Professor für Farbgestaltung und Autor des Buches „Farben der Gesundheit“. Sind Sie eher der theoretische oder der gummibärige Farbtyp?

Ich versuche beides zu vereinen. Früher war ich eher der Farbtyp, der Farben mehr emotional betrachtete. Heute bin ich etwas weiter und sehe Farben auch vom neurowissenschaftlichen Standpunkt aus sowie aus der Sicht ethnischer und kultureller Grundlagen.

Als was würden Sie sich also schließlich betrachten?

Für mich als studierter Designer spielt hauptsächlich die Übersetzung der Farbe in Gestaltung, in Design, in öffentliche oder individualisierte Merkmale die größte Rolle. Ich kann nicht sagen, welcher Farbtyp ich genau bin, und ich will auch keiner sein. Ich kann aber sagen, was ich nicht bin: Ich bin kein weißer Farbtyp und kein schwarzer Farbtyp. Das sind für mich Unfarben. Ich liebe die Farben, die Wellenlängen des Lichtes, Licht als Gesamtheit, ich liebe dabei seine spektralen Möglichkeiten.

 

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Mehr zu unseren Einrichtungskonzepten nach den Farben der Gesundheit finden Sie hier zum Download: FdG_Broschüre.pdf

 

In welchen Farben ist Ihr Zuhause gestaltet?

Es ist keinesfalls farblos. Jeder Raum hat einen anderen Ton. Es handelt sich immer um sanfte, getrübte Sorbet-Töne. Sie sind mit einer ganz zarten Patina belegt, aber jeder Raum ist anders.

War Ihre Frau von dem Konzept genauso überzeugt?

Ja, da sind wir uns sehr einig. Wir lieben die Farben und nicht die Unfarben.

Grün steht für die Hoffnung, meine Lieblingsfarbe ist Orange. Was bedeutet das für mich?

Wenn Sie das sagen, dann ist das wunderbar. Sie lieben die sonnigen Töne. Wenn jemand Grün mag, hat er sicherlich nicht nur eine ästhetische Beziehung zur Farbe, sondern vermutlich auch eine weltanschauliche. Das trifft bei Orange nicht unbedingt zu, es sei denn er ist Holländer. Dann ist er Patriot.

Warum trage ich aber kaum Kleidung in meiner Lieblingsfarbe?

Die Lieblingsfarbe bedeutet nicht, dass man ein Leben lang mit dieser Farbe herumläuft. Diese Lieblingsfarbe findet nicht immer ihre anwendungsspezifische Entsprechung. Im Grunde ist sie ein geistig-emotionales Gut, das ohne parallele Nutzenbezüge auskommt.

Wie finde ich konkret heraus, welche Farben mein Wohlbefinden steigern?

Indem man den Farbkasten-Test macht. Ich muss mich auf mein Schönheitsempfinden besinnen, also meine Vorstellung von „schön“ herausfinden. Die kann ich über die Sprache beschreiben, aber auch über Bewegung oder Gestik. Ich kann sie aber auch über Farbe beschreiben. Dafür besitzen wir die Kreativität. Die fantasievolle Vorstellung prägt stark unser Bewusstsein und natürlich auch sehr stark unser Unterbewusstsein.

Wie kann ich vor dem Streichen des Wohnzimmers feststellen, was zu mir passt?

Ich empfehle da einen Weg, der vielleicht nicht der einfachste, aber der nachhaltigste und wirkungsvollste ist: Man kauft sich einen einfachen Schulfarbkasten mit zwölf Farben und Deckweißtube. In einem Skizzenblock erstellt man dann ein Vokabular für das, was man haben will: beispielsweise „sanft“, „nicht so grau“, „lebendig“ und „nett“. Seine Vorstellung setzt man dann farbig um, das kann man auch zu dritt oder viert machen: Man überlegt sich, wie man seine Wohnung haben möchte, erstellt ein Cloud-Modell mit vier mal vier Zentimeter großen Quadraten und füllt sie mit seinen eigenen Farbideen. Und dann probiert man aus: Man hält das Ergebnis an die Wand und malt dann eine größere Fläche dort aus. Das kann man sehr pragmatisch und praktisch machen. Ein Farbfächer hilft uns dabei, von der passenden Farbe die richtige Rezeptur anmischen zu lassen.

Was unterscheidet das Konzept Farben der Gesundheit, auf dessen Grundlage auch Fritz Schlecht/SHL Einrichtungskonzepte entwickelt vom persönlichen, individuellen, subjektiven Farbgeschmack?

Dass die Begriffe, die wir untersucht haben, und die kollektiven Neigungen bei der Deutung dieser Begriffe sichtbar werden. Das ist das Einzigartige und das war auch die Absicht. Ich halte viel von Schwarmintelligenz, mehr als von individuellem Ehrgeiz.

Es war mir besonders wichtig herauszufinden, wie „gesund“, „appetitlich“, „schön“ oder „schrecklich“ aussieht. Das alles sind Begriffe, die wir bisher nur semantisch erörtert haben, also nur über das Wert-Verständnis. Das reichte mir nicht mehr aus. Ich habe festgestellt,  dass die semantisch-farbliche Form der Kommunikation sehr viel eindringlicher und mehrdeutiger, narrativer und interessanter ist als das bloße gesprochene Wort. Wir kennen das auch aus dem Theater oder dem Museum: Das Erlebnis um ein Bild, das einen Titel hat, ist intensiver als das reine Wort.

Wie lässt sich die Wirkung von Farben wissenschaftlich belegen? Wie sah das Forschungsdesign aus?

Ich habe sehr viel geforscht. Ich habe viele Menschen befragt, wie beispielsweise „lebendig“ aussieht, wie ein Sommertag oder der Frühling aussieht – und auch das jeweilige Gegenbeispiel. Die befragten Personen haben aus einem Reservoir von 60 Farben die entsprechenden Töne herausgenommen. So hat man dann den ersten wissenschaftlichen Zugang. Farben werden ausgesucht und zusammengelegt, um dann Mehrheitsbilder zu bekommen. Sehr einfach ist beispielsweise die Frage, wie „gemütlich“ aussieht und wie „ungemütlich“. Bei allen Untersuchungen nehme ich immer 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männer. Denn 8 Prozent aller Männer sind per se farbenblind und  gehen zudem oft oberflächlich mit ihren Gefühlsdarstellungen um. Frauen wägen Ihre Antworten ernster und sorgfältiger ab. Männer schwanken am liebsten in der Mitte herum. Warum da so ist, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich interessiert sie das Thema nicht so. Das sieht man auch am Farben-Sprachschatz: Bei Blitz-Befragungen kannten Männer sieben, höchstens zehn Farben aus dem Effeff. Bei Frauen waren es 25 und mehr.

Was ist das Ziel des Projekts?

Dahinter steckt ein philanthropisches Modell. Die meisten Krankenhäuser oder Praxen werden hauptsächlich nutzenorientiert gestaltet. Die Einrichtung muss beispielsweise pflegeleicht sein und sich gut reinigen lassen. Die funktionale Gestaltung steht im Mittelpunkt, nicht der Patient. Das hat mich sehr gestört. Denn ein graues Krankenhaus oder eine weiße Praxis können kein Modell für eine menschenzugewandte, philanthropische Haltung sein.

Beim Betreten eines Krankenhauses habe ich oft das Gefühl, ich betrete eine Bank.

Dann geht es Ihnen noch gut. Die meisten sehen eher aus wie Finanzämter oder Polizeikasernen. Mich stört vor allem, dass wir uns das in unserer Reichtums-Gesellschaft leisten. Immerhin gehören wir zu den wohlhabendsten Staaten der Welt. Es ist für mich eine undemokratische verachtenswerte Haltung, in dieser Weise mit Menschen umzugehen, denen es nicht gut geht.

Ich habe diese misanthropische Haltung oft bei den Verwaltungen von Krankenhäusern, aber auch bei manchen Bauherren und Architekten erlebt. Mit dem Budget wird häufig falsch umgegangen. Das Ziel von „Farben der Gesundheit“ ist, der Menschen-Zugewandtheit mehr Chancen zu geben. Wir wollen die Welt sinnvoll bunter gestalten weil wir wissen, dass es den Menschen gefällt. Die Menschen zieht es in den Süden, schon seit den Völkerwanderungen, und es gibt einen Grund dafür: Der Süden ist schöner. Er hat die leuchtenden Farben und wärmeren Töne und Umgebung, und er hat sanftere Landschaften, die eben nicht nur grau, grün oder blau geprägt sind. Es sind vor allem die rötlichen Farben, mit denen wir uns wohl und geborgen fühlen. Es ist nicht nur die Wärme selbst, sondern es sind die Farben, die Wärme sichtbar macht.

Welche Fehler werden häufig bei der Einrichtungsgestaltung gemacht?

Oft werden Einrichtungen monothematisch gestaltet. Jeder Raum braucht aber zwei Sehachsen. Die eine muss beruhigend, die andere anregend sein. In einem rein weißen Raum weiß man nicht, wohin man schauen soll, alles ist gleich weiß. Ein Raum kommt nicht mit nur einem Temperament aus, sondern braucht immer zwei. Das ist natürlich besonders wichtig in Räumen, in denen man ruht und Erholung sucht. Man findet keine Erholung, wenn man nur auf eine gelbe Wand starrt, sondern man findet Erholung, wenn man mal sanfte, beruhigende und mal anregende Farben sieht. Wer auf weiße Wände besteht, sollte wenigstens dem Weiß etwas Gehalt geben. Zum Beispiel kann es eher kalkig oder leicht staubig sein. Oder es kann das sogenannte Isabella-Weiß sein, leicht grünlich angeschmutzt. Auch mit einem Sorbet-farbigen Schimmer wirkt ein Raum schon viel angenehmer und erholsamer.

 Wenn ich also Farben der Gruppe „aktivierend“ mit denen der Gruppe „beruhigend“ kombiniere, neutralisieren sie sich nicht?

Nein, damit erzielt man neue Wirkungen. Das ist auch gut und sinnvoll, denn dann hat man die bereits erwähnten Sichtachsen „anregend“ und „beruhigend“. Ich glaube, dass jeder Raum das braucht, weil der Mensch nicht so angelegt ist, dass er nur ein ruhiger Stoffel oder nur ein aufgeregter Kerl ist. Im Grunde hat da jeder zwei Seelen in seiner Brust und das soll auch ein Raum vermitteln. Alles, was um uns herum geschieht, was wir lesen und hören, hat große Einflüsse auf unser Wohlbefinden. Wir müssen uns nicht immer weiter entreichern, also puristischer und noch puristischer werden, sondern wir sollten unsere Sinne anreichern.

Mit Farben in der Einrichtungsgestaltung verbinde ich als erstes die Wandfarben. Mit welchen Elementen und Einrichtungsgegenständen lässt sich noch Wirkung erzielen bzw. steigern?

Das ist vor allem der Boden. Bei der Decke hingegen bin ich immer etwas vorsichtig, da mag ich am liebsten Weiß. Beim Blick nach oben schaue ich gerne in das Endlose, wie in den Himmel, während ich nach unten immer Sicherheit haben möchte. Dunkle Böden mit einer steinigen und erdigen Qualität geben ein Gefühl von Sicherheit.

Jeder Raum ist eine Landschaft und die Wände haben an ihr nun einmal die größte Fläche. Diese leeren Flächen können aber in den Hintergrund treten durch schöne Bücherwände oder große Bilder. Bibliotheken sind auch immer Teil großartiger Wohnlandschaften. Ich mag es allerdings nicht, wenn die Bücher in Billigregalen stehen, das haben die Bücher nicht verdient. An einer typischen Wohn- oder Esszimmerwand, vor der nichts steht, gibt es nichts Schöneres als ein riesengroßes Bild.

Auch Fenster sind natürlich wichtig, da sie den Blick nach draußen gestatten. Dazu können Vorhänge dem Raum eine schöne Atmosphäre, eine gute Akustik und ein gutes Mikroklima geben. Schränke hingegen versperren die Luft und den Blick, man sollte sie nicht in den Wohnbereich stellen. Sie zerstören auch die Silhouette eines Raumes und nehmen Platz weg. Deshalb halte ich viel von Garderobenräumen und Abstellkammern, in denen viele Dinge untergebracht werden können.

Ein Sofa sollte warm getönt sein, damit man sich wohl darauf fühlt. Rot beispielsweise oder violett mit schönen, braunen Kissen. Sofas sind Reste höhlenartiger Kuschelplätze und so sollen sie auch aussehen. Ledersofas mag ich nicht so sehr, sie laden nicht zum Kuscheln ein. Wesentlich sind auch Kissen. Das sind Gebilde, die unsere Zuneigung erdulden, auch wenn man sich nur auf sie setzt oder sie nur für den Rücken braucht. Außerdem sind sie auch Gestaltungselemente, mit denen man ruck-zuck eine ganze Wohnung verändern kann.

Sind die Farbwirkungen interkulturell übertragbar?

Meine Untersuchungen zeigen, dass die meisten sicherlich übertragbar sind. Es gibt einige kulturelle und folkloristische Besonderheiten, die hängen aber davon ab, wie und wo man lebt. Je mehr man reist und je mehr fremde Einflüsse man kennenlernt, desto eher gleicht man sich an und versteht das Andere. Ich kann mich heute auch in einem klassisch chinesischen Raum wohlfühlen, weil ich weiß, dass die Chinesen eine andere Kultur, andere Farben, Formen und Zeichen haben. Aber sie bereichern mich und ich finde sie nicht lästig. Was man nicht kennt, muss man erlernen.

Kulturell liegen beispielsweise Schwarz und Weiß ganz dicht beisammen. In unserer Kultur trägt auf einer Beerdigung der Tote weiß und die Trauernden schwarz – in anderen Kulturen ist das genau umgekehrt. Schwarz ist in allen Kulturen eine Farbe des Mythos, der Unterwelt und der Jenseitszuwendung. Auch tragen Chefs immer schwarz, in allen Ländern der Welt. Da gibt es immer wieder weltweite Übereinstimmungen. Die Farbwirkungen besitzen daher mehr völkerübergreifende Gemeinsamkeiten als man zu wissen glaubt.

 

Erfahren Sie im nächsten Teil unseres Interviews mit Prof. Venn mehr darüber, wie Hotels farblich gestaltet sein sollten, damit die Gäste sich wohlfühlen und gern wiederkommen.

 

Axel Venn ist Professor für Farbgestaltung und Trendscouting an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Seit Jahren arbeitet der in Berlin lebende Autor über und mit Farbe und genießt internationales Renommee als Farb-, Trend- und Ästhetikberater. Er wurde mit verschiedenen Designpreisen ausgezeichnet und hat bereits zahlreiche Titel zum Thema Farbe veröffentlicht. Gemeinsam mit Janina Venn-Rosky hat er die wissenschaftliche Studie zu diesem Buch entwickelt und ausgewertet.

 

 

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Lebenshilfe Aalen: Einrichtung für Menschen mit Behinderungen

Seit über 40 Jahren betreut und begleitet die Lebenshilfe Aalen/ Ostalb Menschen mit geistiger Behinderung vom Kindergarten- bis zum Rentenalter. Die Lebenshilfe hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Begabungen zu fördern und ihnen Lebensqualität und Lebensfreude zu schenken.

Für die neue Wohnanlage hat Fritz Schlecht/SHL Möbel entworfen, die funktional durchdacht und auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Das helle Holz prägt den freundlichen Charakter der Wohnbereiche und Bewohnerzimmer. Polstermöbel in lichtem Grün setzen frische Akzente.

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Das Jugendwerk Oberrimsingen nimmt Formen an

In neuem Glanz erstrahlt im Herbst das Christopherus-Jugendwerk Oberrimsingen bei Breisach am Rhein. Die Einrichtung der Jugendzimmer mit Betten, Schränken, Tischen und Stühlen, der Küchen, Esszimmer, Büro- und Konferenzräume sowie des gemütlichen Fernsehzimmers mit bequemen Polstermöbeln kommt von
Fritz Schlecht/SHL. In enger Abstimmung mit dem Bauherrn haben wir dafür ein modernes Gestaltungs- und Farbkonzept entworfen, das den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht wird.

Mit großen Schritten gehen derzeit die Umbauarbeiten voran: Nach der Entkernung des Gebäudes wird im Moment die Sanierung durch den Trockenbauer vorgenommen und die Fassade gedämmt. Auf das Endergebnis sind wir gespannt!

 

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Fritz Schlecht/SHL gestaltet Räume mit den „Farben der Gesundheit“

Farben wirken sich auf unser Wohlbefinden aus und rufen bestimmte Emotionen und Stimmungen hervor: So wirkt ein Raum, der in Blau gehalten ist, kühl und erfrischend; eine in Rottönen gestaltete Umgebung vermittelt Wärme und lässt sogar die Herzfrequenz steigen. Heitere Farben, die an Himmel, Meer und weite Wiesen erinnern, versprechen Erholung und Entspannung. Kräftige, stark kontrastierende Rot-, Gelb- und Grüntöne wirken anregend und stimulierend.

Mit den „Farben der Gesundheit“ hat die Initiative Health & HomeCare basierend auf wissenschaftlichen Projektstudien der Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft Hildesheim (HAWK) ein einzigartiges Gestaltungskonzept entwickelt, das den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Innenraumgestaltern als praktischer Leitfaden dient. Ideale Räume für entspanntes Wohnen, harmonisches Leben und kreatives Arbeiten sind das Ergebnis.

Als Partner des Health & HomeCare Netzwerks entwickelt Fritz Schlecht/SHL ganzheitliche Einrichtungskonzepte nach den Grundsätzen der „Farben der Gesundheit“. Mit einer durchdachten Farbgestaltung kreieren wir formvollendete Interieurs für Hotels, Kliniken, Seniorenresidenzen sowie Wohn- und Pflegeheime. Sie unterstreichen die Einzigartigkeit des Hauses, ein emotionaler und funktionaler Nutzen entsteht. Damit sich Gäste, Bewohner und Mitarbeiter rundum wohlfühlen. So schaffen wir Wettbewerbsvorteile für den nachhaltigen Erfolg unserer Kunden.

Farben der GesundheitWeitere Informationen gibt es hier.
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Seniorenresidenz mit Modellcharakter

Am Rande der Altstadt und doch mitten im Leben eröffnete die Stadt Amberg das neue Seniorenzentrum Bürgerspital. Neben einer ökologischen und klimafreundlichen Bauweise stand für Architekt und Bauherrn die Konzeption der Inneneinrichtung im Vordergrund: Angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Senioren sollte eine moderne und natürliche Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden, die den Bewohnern Lebensqualität und Zufriedenheit schenkt.

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